Tipps zur Porträtfotografie

Tipps zur Porträtfotografie – So wird euer Foto beeindruckend

Porträtfotos gehören sozusagen schon zur hohen Kunst der Fotografie, aber keine Panik! So schwer, wie die Porträtfotografie beschrieben wird, ist sie gar nicht. Wir zeigen euch mit unseren Tipps, wie ihr ein schönes Porträtfoto macht.

Porträtfotografie

Was ihr in diesem Beitrag lernt

  • Dass Perspektivenwechsel bei der Porträtfotografie super sind.
  • Der Autofokus kann auch manchmal hinderlich sein
  • Spiegelungen eignen sich auch bei Porträtfotografie
  • Wie man mit der Blickrichtung des Models spielen kann
  • Wie die Person natürlich wirkt
  • Fotos, in denen sich die Models bemühen müssen, werden gut
  • Dass mehrere Models super sind

Porträtfotografie: Der schwierige Weg zum perfekten Bild

Eins vorweg: Das perfekte Bild gibt es nicht. Es ist immer davon abhängig, wie das Model und der Fotograf es finden und bewerten, hat also viel mit eigener Einschätzung zu tun. Sind beide mit dem gemachten Foto zufrieden, geht das sicher schon nah an die Perfektion heran. Das bringt uns direkt zu unserem ersten Tipp:

1. Tipp: Zeigt dem Model, was ihr macht

Niemand mag es, wenn ihm immer wieder neue Befehle erteilt werden, die Person aber selbst keinen Einblick darin bekommt. Deshalb: Seid nett und freundlich und sprecht mit dem Model ab, was es sich vorstellt und für was das Foto überhaupt verwendet werden soll. Dann  könnt ihr gemeinsam überlegen, ob sich ein grüner Hintergrund oder doch die Skyline einer Stadt besser eignet. Mehr dazu findet ihr hier. Damit kommen wir direkt zu Tipp Nummer zwei:

2. Tipp: Porträtfotografie: Auf die Blickrichtung kommt’s an

Ein Porträtfoto bedeutet nicht, dass ihr eine Person frontal von vorne und auf Augenhöhe fotografiert. Ganz im Gegenteil, euch sind zwar Grenzen gesetzt, aber die sind sehr variabel. Deshalb bringt es nochmal extra Pepp ins Bild, wenn ihr euer Model in eine bestimmte Richtung schauen lasst.

Porträtfotografie

Der Blick in die Ferne

Jaa, es stimmt schon, bei dem Gedanken, dass man in die Ferne guckt, schwingt wohl unweigerlich der Gedanke eines Träumers mit. Das muss aber gar nicht sein. Solch ein Foto kann den Betrachter auch faszinieren. Das passiert etwa, wenn das Model lächelnd in die Ferne blickt oder besonders glücklich aussieht. Unweigerlich möchte man dann nämlich wissen, was denn so schön ist, was dem Betrachter verwehrt bleibt. Doch Achtung: Nicht zu weit in eine andere Richtung gucken, sonst wird das Model, das ja der Hauptpunkt des Bildes ist, schnell zum Nebenobjekt. Was es sonst noch für Anfängerfehler gibt, lest ihr hier.

Porträtfotografie

Der Blick innerhalb des Bildrahmens

Das Model muss nicht immer mitten in die Linse gucken. Sehr schön ist es auch, wenn es seitlich ein Stück an der Kamera vorbei schaut. Das ist auch für das Model einfacher, da es sich nicht so beobachtet fühlt und sich natürlicher verhalten kann. Das ist auch gleichzeitig unser dritter Tipp.

3. Tipp: Wie das Bild natürlich wirkt

Die oberste Regel bei der Porträtfotografie: Das Model muss sich wohlfühlen. Ist die Person sehr einfach und anspruchslos, ist sie sicherlich nicht dafür geeignet, eure neuesten Ideen zur Schminke am Abend auszuprobieren. Vielmehr sollt ihr sie so abbilden, wie sie auch ist. Beispielsweise ist sie gerne draußen? Dann macht doch auch ein Foto vor grünem Hintergrund. Das Foto wird erst gut, wenn die Person sich so zeigen kann, wie sie auch ist. Und, wenn sie so abgebildet ist, dass der Hintergrund zwar noch sichtbar, aber nur unscharf zu erkennen ist, um den Fokus auch auf  das Model zu ziehen.

Porträtfotografie

Damit kommen wir wir zu Tipp Nummer vier.

4. Tipp: Die richtige Kameraeinstellung in der Porträtfotografie

Wie eben schon erwähnt, kommt es darauf an, euer Model in den Vordergrund zu stellen. Das ist am besten mit einer speziellen Porträtlinse möglich. Ich nutze eine mit einer Blende von 1,8, damit wird der Hintergrund quasi automatisch unscharf. Dabei müsst ihr aber auch beachten, dass ihr oft die besseren Ergebnisse bekommt, wenn ihr den Autofokus zu manuell umstellt. Dann sucht ihr euch nämlich selbst aus, was scharf werden soll und was nicht. Generell sieht es bei Porträts immer schöner aus, wenn der Hintergrund verschwommen ist. Ein Tipp: Wenn ihr es auch gerne im Hintergrund verschwommen habt, dann könnt ihr auch Lichtkegeln wie Laternen in den Hintergrund stellen. Sie werden dann nämlich besonders schön. Wenn ihr noch keine geeignete Kamera habt, hier haben wir verschiedene für euch getestet.

Möm macht das mit den Porträtlinsen 🙂 [box….

Porträtfotografie

5. Tipp: Die richtige Bemühung

Ihr ahnt es vermutlich schon: je mehr sich das Model und natürlich auch ihr euch bemüht, desto besser wird auch eure Porträtfotografie. Das bedeutet: Klar ist es einfach, das Model ein wenig seitlich vor irgendeinem Hintergrund zu fotografieren. Allerdings wird das Bild lebendiger, wenn etwa die Hände des Models zu sehen sind. Das funktioniert am besten, wenn es sich in die Haare greift, oder das Kinn auf den Händen abstützt. Ein anderes Beispiel: Es soll sich an eine Laterne oder einen Türrahmen lehnen, oder auch den Kopf daran lehnen. Was auch immer funktioniert: Ein Foto, bei dem ihr das Model liegend von vorne fotografiert. Ja, auch ihr müsst euch dafür die Kleidung schmutzig machen. Ein anderes Beispiel ist die Verwendung eines Spiegels, was auch direkt der nächste Tipp ist.

6. Tipp: Spiegelungen sind super

Was auch bei einer Landschaftsfotografie mit Bergen und einem See, der spiegelt funktioniert, klappt auch super mit einem Model und einem „richtigen“ Spiegel. Gerade, wenn ihr Kinder fotografieren möchtet, die sonst nur schwer stillhalten, ist ein Spiegel Gold wert. Es klappt aber natürlich auch super mit Erwachsenen. Falls ihr einen mobilen Blitz verwendet, müsst ihr allerdings darauf achten, dass er nicht im Spiegel zu sehen ist. Das gleiche gilt für irgendwelche Gegenstände. Ansonsten sind euch dabei kaum Grenzen gesetzt. Fotos mit Spiegel macht ihr am besten so, dass immer nur die Hälfte des Gesichts eures Models zu sehen ist, die andere Hälfte spiegelt sich dann. Achtung: Dabei solltet ihr den Hintergrund besser nicht unscharf stellen. Probiert es am besten einfach aus.

7. Tipp: Viele Menschen helfen auch viel

Eine Porträtfotografie muss nicht zwingend nur aus einer Person bestehen. Das Model, dass ihr porträtieren wollt, steht natürlich im Vordergrund, aber es ist natürlich erlaubt, auch im Hintergrund Menschen zu haben. das kann besonders dann förderlich sein, wenn euer Model besonders umgänglich und meistens von vielen Freunden umgeben ist. Schließlich wollt ihr die Person ja auch so abbilden, wie sie wirklich ist. Falls ihr Gruppen in den Vordergrund holen wollt, wir haben hier zusammengeschrieben, wie Gruppenfotos gut werden.

In diesem Beitrag habt ihr gelernt

Porträtfotografie ist mehr, als nur eine Person abzulichten

Wie ihr mit den Blicken der Models spielen könnt

Wie Spiegelungen das Foto verändern

Dass das Model natürlich wirken sollte

 Wie der Hintergrund bei Porträtfotografie idealerweise sein soll

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Alina

Ich bin Baujahr 1993 und schon seit einigen Jahren im Fotofieber. Angefangen hat alles mit einer alten Spiegelreflexkamera (ja, mit Film!). Heute sind meine Canon und ich unzertrennlich.

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