Sony SLT-A58K Test

Sony SLT-A58K Test: Bildschnitt wie die Profis ganz automatisch

Ausgestattet mit vielen Hilfsprogrammen, einem automatischen Bildschnitt und einem halbdurchlässigen Spiegel will sich die Spiegelreflexkamera Sony SLT-A58K im Test gegen die Konkurrenz von Canon und Nikon positionieren. Der Test zeigt: Die Kamera erlaubt es dem Fotografen kaum, ein technisch schlecht aufgenommenes Foto zu machen.

Handhabung und Design

Die Sony SLT-A58K als Set mit Kitobjektiv ist für eine Spiegelreflexkamera sehr kompakt und handlich. Das Gehäuse ist aus Kunststoff gefertigt, die Griffe sind gummiert. So liegt die Kamera gut in der Hand. Die Anordnung der Tasten auf der Rückseite ist branchenüblich, Umsteiger anderer Marken finden das Moduswahlrad allerdings links statt rechts. Ein Manko in der Verarbeitung ist das Plastikbajonett zur Befestigung der Objektive, hier hätte Sony auch ein Metallbajonett springen lassen können.

Beispielbilder

 

Funktionen und Ausstattung

Automatische Scharfstellung

Sony hat bei der SLT-A58K zahlreiche Automatismen integriert, die das Fotografieren einfacher und besser machen sollen. Ein sehr praktisches Feature ist beispielsweise die mögliche Verbindung des Augensensors mit dem Autofokus. Nähert sich der Fotograf dem Sucher, wird das Bild in diesem Moment automatisch scharfgestellt – klasse.

Digitaler Sucher

Der Sucher der Spiegelreflexkamera ist ein OLED-Display mit 480.000 Pixeln Auflösung und hundertprozentiger Bildabdeckung. Das Bild ist gestochen scharf und detailreich. Allerdings hat der elektronische Sucher auch eine kleine Schwäche: Bei Dunkelheit wird Bildrauschen erkennbar.

Klappbares Display

Das Display der SLT-A58K ist nach oben und unten klappbar. Aufnahmen über Kopf oder nah am Boden stellen damit kein Problem dar. Das Display ist etwas kleiner ausgefallen, als bei der Sony Alpha A57, reicht aber trotzdem völlig aus.

Automatischer Bildschnitt

Ein tolles Feature im Sony SLT-A58K Test ist der automatisch wählbare Bildschnitt. In diesem Modus zieht die Kamera einen Rahmen um das Hauptmotiv, das sehr zuverlässig erkannt wird und nicht nur bei Gesichtern greift. Dieser neue, automatische Bildschnitt wird als zweite Version des Fotos gespeichert – der selbst gewählte Ausschnitt geht also nicht verloren. Hier wird die Kamera sicher vielen Fotografen eine interessante Alternative zur eigenen Auswahl liefern.

Full HD Video

Sony SLT-A58 Beispielfoto

Entweder 50 Halbbilder oder 25 Vollbilder (PAL-Standard) zeigt der Sony SLT-A58K Test im Videobetrieb. Das entspricht 1080p 50i beziehungsweise 1080p 25p. Damit steht sie ihrer Schwester, der Sony A57, etwas nach. Diese kommt auf 50 Vollbilder (50p) pro Sekunde. Gelungen ist der Autofokus der Sony SLT-A58K. Der 15-Feld-Fokus hat eine Lock-On-Funktion, die ein Motiv selbst bei Bewegung automatisch scharf hält. Für eine flüssige Nutzung des Autofokus ist allerdings ein gutes Objektiv notwendig. Das mitgelieferte Kit-Objektiv zeigt ein deutliches Pumpen beim Fokussieren, wodurch ambitionierte Filmer auf eine manuelle Fokusführung zurückgreifen müssten – die sicher nicht jedem liegt.

Schnelle Serienbilder

Bei der hohen Frequenz an Serienbildern (8 Fotos pro Sekunde) zeigt der Sony SLT-A58K Test, dass die Spiegelreflexkamera hier mit einem kleinen Trick arbeitet. Für diese schnellste Serienbildvariante wird ein nur fünf Megapixel großer Zoombereich aus der Bildmitte verwendet, damit die Kamera eine geringere Datenmenge verarbeiten muss. Es liegt also keine hundertprozentige Motivabdeckung vor.

Bildqualität und Bildsensor

Der Exmor-Bildsensor im APS-C-Format verfügt über einen Empfindlichkeitsbereich von ISO 100 bis ISO 16.000. Die Fotos der Sony SLT-A58K fallen sehr detailreich, aber auch etwas dunkler als vergleichbare Kameras aus. Der Unterschied ist allerdings nahezu zu vernachlässigen. Schwächen hat die Kamera nur mit dem mitgelieferten Kit-Objektiv – hier zeigen sich bei nahen Motiven leider unschärfen. Bei gut belichteten Aufnahmen neigt die Sony dazu, Farben etwas wärmer wiederzugeben, als sie in der Realität sind. Das tut dem Bild allerdings keinen Abbruch, sondern ist vor allem bei Portraitfotos angenehm und nicht sehr auffällig. Für die Preisklasse liefert die SLT-A58K ein sehr gutes Bild.

Sony SLT-A58 Beispielfoto
Starke Farbwiedergabe zeichnet die SLT-A58 von Sony aus.

Fazit

Der Sony SLT-A58K Test zeigt, dass die Kamera für Einsteiger wie für Fortgeschrittene einiges zu bieten hat. Vor allem für Fotografen, die oft in spontanen Situationen reagieren müssen und nicht viel Zeit für manuelle Einstellungen mitbringen, hat die Kamera zahlreiche tolle Automatismen parat. Dennoch lassen sich natürlich alle Einstellungen von Hand vornehmen. Eine klare Empfehlung für Einsteiger, die sich einige knifflige Überlegungen von der Kamera abnehmen lassen wollen.

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