Schwarz weiß Fotografie Tipps

Schwarz weiß Fotografie Tipps: Wie es funktioniert

 

Fotos in Farbe wirken meist sehr aussagekräftig, die Schwarz Weiß Fotografie allerdings ändert den Blickwinkel auf ein Bild völlig. Wir haben Schwarz weiß Fotografie Tipps für euch gesammelt.

Was ihr in diesem Beitrag lernt:

  • Dass ihr zuerst in Farbe fotografieren sollt
  • Schlechtes Wetter ist euer bester Freund
  • Wie Schatten und Lichter verstärkt werden
  • Was es mit den Filtern auf sich hat

Schwarz weiß Fotografie Tipps: So geht’s

Fotos, die schwarz und weiß sind, lenken den Blick des Betrachters nicht durch bunte Farben ab. Früher gab es gar keine Farbfotografie, da war es Usus, den Blick auf das Wesentliche zu beschränken. Da es heutzutage nichts Neues mehr ist, in Farbe zu fotografieren, ist das vielleicht der Grund, warum die Schwarz weiß Fotografie wieder zunehmend an Beliebtheit gewinnt. Auch, wenn ihr schon lange Fotos macht, ist es bei der Schwarz weiß Fotografie besser, wenn ihr das Foto in Farbe macht und erst bei der späteren Entwicklung die Farbe raus zieht. Das hat den Vorteil, dass beim Bearbeiten die einzelnen Farbkanäle noch zur Verfügung stehen und ihr so besser angepasst optimieren könnt. Für die Entwicklung und Bildbearbeitung empfehlen wir euch Affinity Photo (hier geht es zu unserem Test), eine gute und günstige Alternative zu Adobe Photoshop.

Fotografiert immer im RAW-Format, dann habt ihr einen größeren Dynamikumfang und könnt aus euren Bildern mehr rausholen als im JPG-Format. Wenn ihr noch keine Spiegelreflex-Kamera habt, mit der ihr RAW fotografieren könnt, geben wir euch hier einen Überblick über gute Spiegelreflexkameras.

Schlechtes Wetter ist das beste Wetter

Damit ist natürlich nicht gemeint, dass ihr bei strömendem Regen nach draußen gehen sollt, weil nur dann gute Fotos entstehen. Damit meinen wir, dass pralle Sonne nicht so gut geeignet ist und schöne schwarz weiß Bilder eher bei bedecktem Himmelt entstehen. Dann sind Schatten und Lichter nicht so hart wie bei vollem Sonnenschein und die Bilder wirken schwarz weiß natürlicher als wenn ihr in der Sonne fotografiert und die Schatten nicht passen. Dazu kommt: Ist es bewölkt, ist die Stimmung viel passender als wenn es hell und freundlich ist. Überlegt euch auf jeden Fall immer vorher, welches Bild ihr machen wollt und aus welchem Grund es schwarz und weiß sein soll.

Die Kraft der Schatten und Lichter

Weitere Schwarz weiß Fotografie Tipps: Versucht, möglichst viele Kontraste in eure Bilder einfließen zu lassen. Das geht beispielsweise gut, indem ihr geometrische Formen, wie Brücken oder Straßen fotografiert. Sie haben klare Linien. Auch spezielle Strukturen, wie die Rinde eines Baumes, eignen sich super, um dem Bild die richtige Tiefe zu verleihen. Dabei gilt aber die Faustregel: Weniger ist mehr! Störende Elemente solltet ihr entfernen, da sie den Blick des Betrachters vom Bildmittelpunkt nur unnötig ablenken. Wie ihr mit dem Goldenen Schnitt fotografiert, lernt ihr übrigens hier. Wichtig ist es bei solchen Bildern auch, dass ihr mit einem möglichst niedrigen ISO-Wert fotografiert, bei schwarz weißen Bildern sieht man Bildrauschen viel schneller als bei farbigen. Wir empfehlen einen ISO-Wert von 100. Falls das Bild dann zu dunkel wird, vergrößert lieber die Belichtungszeit oder öffnet die Blende, statt den ISO-Wert zu verändern.

Schatten und deren Wichtigkeit

Schwarzweiß baut auf Schatten. Schatten geben Struktur und bspw. Gesichtern Mimik und Tiefe. Stellt euch vor dem Fotografieren die Frage, ob die Schatten nicht zu hell oder zu viel im Bild sind. Aber vorsichtig: Neben der Ausleuchtung eures zu fotografierenden Motivs kommt es auch noch auf einige andere Merkmale an: Fotografiert ihr einen Menschen mit blasser Hautfarbe, müsst ihr darauf achten, dass sie später nicht überbelichtet erscheint oder sich zu wenig vom Hintergrund abhebt.

Filter in der Schwarz Weiß Fotografie

Wenn ihr Bilder am PC bearbeitet, könnt ihr sie mit verschiedenen Filtern versehen. Bei den schwarz weißen Fotos empfehlen wir den roten, grünen und gelben Filter.

  • Der rote Filter bringt bei einem Porträtfoto (wie ihr das macht, erfahrt ihr hier) hellere Haut. Bei einem Landschaftsfoto (so geht das) trägt er außerdem zu einem dramatischer aussehenden Himmel bei.
  • Der grüne Filter wird meist in der Landschaftsfotografie verwendet, um Helligkeitsunterschiede zwischen den Grüntönen kenntlicher zu machen.
  • Den gelben Filter solltet ihr euch als Schwarz weiß Fotografie Tipps merken: Er reduziert den Dunst, der oft auf Bildern im Hintergrund zu sehen ist.

Probiert am besten aus, ob und welchen Filter ihr wenn benötigt. Habt ihr ein paar Fotos gemacht, wird euch das Bearbeiten auch ganz leichter fallen. Weitere Tipps zu typischen Anfängerfehlern gibt es übrigens hier.

Was ihr in diesem Beitrag gelernt habt:

Dass Schwarz Weiß Fotografie sehr von Licht und Schatten abhängig ist.

Ihr solltet Bilder immer in Farbe und im RAW-Format machen,.

Beim Bearbeiten könnt ihr Filter benutzen, die noch mehr aus eurem Foto herausholen.

Bei euren Motiven dabei zu achten, unnötige Merkmale aus dem Bild zu entfernen.

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Alina

Ich bin Baujahr 1993 und schon seit einigen Jahren im Fotofieber. Angefangen hat alles mit einer alten Spiegelreflexkamera (ja, mit Film!). Heute sind meine Canon und ich unzertrennlich.

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