Tipps für gute Gruppenfotos und Familienfotos

Acht Tipps für gute Gruppenfotos: Familien richtig fotografieren

Familienfotos sind oft langweilig und austauschbar. Das muss gar nicht sein. Mit diesen acht Tipps werden die Fotos vom nächsten Fest richtig gute Gruppenfotos.

In diesem Beitrag lernt ihr:

  • Was gute Gruppenfotos ausmacht
  • Wie gute Gruppenfotos draußen und in Räumen entstehen
  • Wie ihr die Menschen für gute Familienfotos richtig hinstellt
  • Keine Angst davor zu haben, Menschen etwas zu befehlen, um gute Gruppenfotos zu machen
  • Dass auch Selfies in einer Gruppe gut aussehen

Gute Gruppenfotos: So gelingen sie garantiert

Wer kennt es nicht:  Eine Feier steht an und ein Verwandter fragt, ob man denn Fotos machen kann. Allerdings sind sich diese dann oft relativ ähnlich: Die Menschen stehen in Reih und Glied nebeneinander. Jeder so weit hinten wie möglich und bloß nebeneinander. Dabei hängen die Hände teilnahmslos am Körper hinunter. Und „cheese“ fertig ist das Familienfoto, das es oft auch in die Liste der schrecklichsten Fotos geschafft hätte. Aber das muss gar nicht sein. Was es sonst für Fehler beim Fotografieren gibt, lernt ihr hier.

Gute Gruppenfotos zeichnen sich meist dadurch auch, dass sie nicht gestellt sind. Es können Schnappschüsse von Menschen in einer Gruppe sein, die sich gerade über etwas amüsieren oder sich unterhalten. Außerdem sind gute Gruppenfotos die, denen man nicht ansieht, dass sie gestellt wurden. das bedeutet: Das Bild hat trotz dem Eingriff des Fotografen so viel Dynamik wie ein Schnappschuss. Das schafft ihr ganz einfach dadurch, dass ihr das Motiv aufbrecht.

Menschen richtig stellen

Eine Möglichkeit, das Motiv aufzubrechen ist, die Familienmitglieder aus ihrer Starre zu holen. Menschen tendieren dazu, sich auf Bildern in eine Reihe zu stellen. Schließlich will man nicht als etwas besseres gelten als zum Beispiel der Onkel. Dazu kommt, dass viele Menschen beim Fotos machen unsicher sind. Kommen dann noch mehr Personen dazu, wird die Scham noch größer und man möchte keinesfalls hervorstechen. Deshalb gilt: nehmt den Menschen die Scheu und stellt sie hin, wie ihr sie haben möchtet. Sie werden euch dankbar sein und das keinesfalls als schlimm empfinden, versprochen. Es gibt einige Möglichkeiten, um gute Gruppenfotos zu machen und die unsäglichen Fotos in Reih und Glied aufzubrechen:

  • Stellt die Menschen nicht in einer Reihe, sondern in einem Halbkreis auf. Das lockert auf.
  • Wenn es sich um einen Geburtstag handelt: Das Geburtstagskind stellt sich in die Mitte, tritt aber zwei bis drei Schritte auf den Fotografen zu. Die anderen bilden einen Halbkreis. Dabei gilt: Keine Angst vor Nähe! Das bedeutet: das Geburtstagkind soll so nah wie möglich an die Kamera treten, auch wenn ihm das am Anfang unangenehm ist. Es wird sich lohnen.
  • Wenn euer Bild besonders gut werden soll, solltet ihr auf den Goldenen Schnitt achten. Was das ist und wie ihr ihn verwendet, lest ihr in diesem Beitrag.

Keine Angst vor Befehlen

  • Sagt den Gästen klar und deutlich, was sie tun sollen. Auch, wenn sie sich manchmal blöd vorkommen bei dem, was ihr ihnen sagt, ihr seid die Fotografen. Ihr wisst schließlich, was ein gutes Foto ausmacht. Scheut euch nicht, einzelne Menschen zu etwas aufzufordern.
  • Wenn es nicht klappt: Keine Panik! Es gibt noch die Möglichkeit, Menschen zu drapieren (Vorher fragen, ob ihnen das auch Recht ist!). Das beschleunigt die Sache, und am Ende haben alle etwas davon, nämlich gute Gruppenfotos. Welche Kamera für euch am besten geeignet ist, findet ihr hier.
  • Menschen müssen nicht immer gerade zur Kamera stehen: Sie können sich auch drehen und seitlich in die Kamera schauen. Die Hände sollten dabei nicht herunterhängen, sondern locker in die Hüften gestemmt sein.

Gute Gruppenfotos drinnen und draußen

  • Nutzt örtliche Begebenheiten: Wenn ihr zum Beispiel draußen Fotos macht, kann die Gruppe sich vor einem Geländer drapieren, die Menschen außen legen dabei ganz locker die Hände auf das Stahlgerüst.
  • Das gleiche gilt für einen Aufgang mit Treppen. Die Gruppe auf unterschiedlichen Stufen lockert das Bild sehr auf. Funktioniert auch prima, falls ihr im Haus Fotos macht und es eine Treppe gibt.
  • Lasst die Gruppe etwas in die Hand nehmen. Seien es die Sektgläser, Luftballons oder Tröten, mit etwas in der Hand bekommt das Foto gleich viel mehr Pep. Hat die Feier einen konkreten Anlass, können die Gäste auch zusammen eine Sache in die Kamera halten. Auch dabei gilt: Der Gegenstand sollte so nah wie möglich an der Kamera sein. Und: Menschen neigen dazu, Dinge in der Hand auf Bauchhöhe zu halten, das ist viel zu niedrig! Knapp unter dem Kopf bei ausgestrecktem Arm ist eine gute Richtlinie.

Was ihr in diesem Beitrag gelernt habt

Menschen nehmen es euch nicht übel, wenn ihr ihnen Befehle gebt. Sie wissen meist selbst nicht, wie sie sich vor der Kamera verhalten sollen und sind euch dankbar.

Gute Gruppenfotos entstehen, wenn ihr die Gruppe entzerrt und sie aufgelockert hinstellt, beispielsweise in einem Halbkreis. Wichtig ist auch: Nutzt Gegebenheiten für die Fotos wie eine Treppe.

Daneben ist es natürlich auch möglich, die Perspektive zu ändern. Wie das funktioniert, lest ihr hier.

Gutes Gelingen!

 

 

Alina

Ich bin Baujahr 1993 und schon seit einigen Jahren im Fotofieber. Angefangen hat alles mit einer alten Spiegelreflexkamera (ja, mit Film!). Heute sind meine Canon und ich unzertrennlich.

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